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  • Die Brücken am Bach

    Obwohl ja der Winter und seine Vorläufer traditionell weder die beste noch die beliebteste Zeit zum Cachen ist, haben wir uns heute doch auf Richtung Röthenbachtal gemacht, um den Wurzelgnomen die Häuser durchzuschütteln. War eine schöne Runde, auch wenn wir nicht alle gefunden haben. Macht ja nix. Mit frischen Hints vom Owner ausgerüstet, werden wir hier gerne nochmal vorbeischauen.

    Besonders spannend war übrigens die Bachüberquerung zwischen Wurzelgnom #3 und #4. Im Sommer oder mit Gummistiefeln nicht der Hauch eines Problemes, aber im Winter, wenn's nachts schon knacking kalt ist und in normalen Straßenschuhen? Da gestaltet sich die Aussicht dann so:

    bach

    Einen Anruf bei den Pioniertruppen der Bundeswehr und eine abschlägige Antwort später, standen wir dann vor der Qual der Wahl...

    T4
    Die augenscheinlich von Reitern bevorzugte Version: in Halbschuhen keine Chance. Zu Springen zu weit, spätestens für meine Frau und zum Waten zu kalt. Balancieren auf den Steinen? Immer noch tiefer als die Sohlen hoch und... glitschig. Verworfen.
    T3.5
    Eigentlich die bevorzugte Wahl, aber nicht, wenn der Stamm, seiner Rinde beraubt, ohnehin glatt und dann auch noch leicht übergefroren ist. Also auch hier: Vorsicht ist die Mutter des lebend ankommenden Cachers.
    T3
    Das war dann die Brücke der Wahl. Auf einem Stamm gehen, notfalls am anderen festhalten und schon war man sicher und vor allem trocken auf der anderen Seite. Danke, liebe Natur.

    Belohnt wurden wir übrigens mit... aber das wäre ein Spoiler. Viel Spaß beim Selbersuchen!

  • eBooks vs. tote Bäume

    eBook Icon Eigentlich wollte ich den Füllstand unserer Bücherregale schamlos als Anschaffungsargument für ein iPad2 benutzen. Weniger Platz, weniger Staubfang, schneller und oft auch billiger Bücher kaufen. Einhundert Bücher die zusammen gerade mal ein halbes Kilo wiegen. Verlockende Aussichten, wenn da nicht die vielen kleinen Aber in meinem Hinterkopf herumgeistern würden…

    Ich bin ja wirklich kein Fox Mulder, aber es braucht keinen diplomierten Verschwörungstheoretiker, um sich zu fragen, warum alle so darauf erpicht sind, persönlichen, tragbaren Besitz mit all seinen Rechten in die Cloud auszulagern, natürlich ohne diese Rechte. Ein echtes Buch kann ich bei Nichtgefallen oder nach dem dritten Lesen problemlos meinem Nachbarn ausleihen oder gleich ganz verschenken. Ein eBook oder einen Film in iTunes schon nicht mehr. Liest, speichert und analysiert jemand in der Cloud meine Lesegewohnheiten? Und dass man mir nachträglich unliebsame Bücher wegnehmen kann, wissen wir spätestens seit Kindle und der zurückgezogenen Edition von 1984. Was wird, wenn ein Buchinhalt morgen nicht mehr opportun ist? Löschen klingt soviel besser als Bücherverbrennung. Von Büchern, die ich heute wegen DRM nicht mehr lesen kann, will ich gar nicht anfangen...

    Weniger verschwörerisch, aber von praktischer Relevanz: Wenn wir zwei Bücher im Regal haben, können meine Frau und ich jeder eins schnappen, es uns im jeweiligen Lieblingssessel bequem machen und schmökern. Hätten wir beide als eBook, müssten wir uns um das iPad balgen oder ein zweites kaufen. Und selbst wenn dieser Marketinggag klappt, bleibt das Problem mit den iTunes Accounts. Kann Home Share die Rechte eines Buches von Heikes Account auf meinen übertragen? Und ich vermute, beim Kindle wird das ähnlich aussehen. Apropos Kindle: wie viele Reader brauche ich, wenn ich ein paar eBooks bei Apple, ein paar bei Amazon und ein paar bei Google kaufe? Kann ich weiterhin englischsprachige Literatur lesen oder ist die in meinem Land nicht verfügbar? Beim Regioncode der Filmindustrie stellen sich mir jedes Mal die Nackenhaare auf.

    Und schlussendlich und etwas nihilistisch: Was wird, wenn mir die Rente mit 67 keine finanziellen Eskapaden mehr erlaubt? Geht die Hardware kaputt und ich kann nicht sofort neue kaufen, sind alle meine Bücher verschwunden oder zumindest nicht mehr in meiner Reichweite.

    Eigentlich will ich weg von toten Bäumen, aber ein erster Versuch hat mich noch nicht richtig überzeugt. Was sagt ihr da draußen, die ihr mehr Erfahrungen mit eBooks habt. Nur ein Hype oder notwendige Modernisierung? Wiegen die Vorteile die Risiken auf? Wozu würdet ihr mir raten?

    Vielen Dank im Voraus!

  • Wiedervereinigung

    Nein, nicht die Wiedervereinigung, sondern eine eher kleine, die von Travelbug und Owner. Keine Ahnung, wie oft sowas passiert, abgesehen von den Gelegeheiten, wo die Rückkehr zum Owner ausdrücklich in den Goals gewünscht wurde. Bei mir war es eher Zufall, daß ich auf dem Kieler Meet und Greet der Nordseetaufe Cruises 2011 plötzlich eine Mail bekam, daß mein Samsonite auf ebendiesem Event eingebucht wurde. Freudige Überraschung! Und so konnte ich dann in Oslo ein echtes Wiedervereinigungsfoto schießen:

    IMG_0983

    Links Wolle[CR], der den Travelbug beim Dönerstag, auf dem ich ja auch war, an sich genommen hatte. Und rechts V&V, der ihn dann in Oslo an sich genommen hat. Leider hat das Zwischenloggen in Oslo wohl nicht mehr geklappt. Jetzt hoffe ich, daß sich die Kilometer ergeben, wenn das Köfferchen das erste Mal in Norwegen versenkt wird.

    Bis dahin erfreue ich mich, daß der April mit 101 Caches meinen aktuellen Monatsrekord darstellt. Ich weiß, für einige ist das ein Tagespensum, aber lieber mache ich nur einen schönen Multi, als fünf Tradis nur für die Statistik. Auch wenn mal Tage mit 20+ Caches zusammenkommen, wie zum Beispiel auf der Ehrentafel. Alles hat seine Zeit.

  • 寿司

    Dank meiner latenten Japanophilie bin ich natürlich auch begeisterter Sushiesser. Und auch wenn weltweit in Tokyo, Nürnberg, Seattle und selbst auf der kleinen Insel Mabul hervorragendes Sushi serviert wird... irgendwie möchte man das ja auch selber können. Mit Sashimi komm ich mittlerweile recht gut klar: Fisch kaufen und schneiden ist ja so schwer nun auch wieder nicht. Aber Sushi? Das mit dem Reis? Beim letzten Selbstversuch hatte der eine Konsistenz, daß man Brückenpfeiler an der A9 damit ausbessern konnte. Nur an Essen war nicht zu denken.

    Das mußte besser werden. Das konnte eigentlich nur besser werden. Und wo findet man einen Sushilehrer? In Tokyo, Nagoya und... Wendelstein. Schweinswal gehabt! Und so habe ich mich dann an der Volkshochschule für den Kurs "Sushi für Anfänger" eingeschrieben. Das Ergebnis kann sich sehen und sogar essen lassen:

    Shushi

    Jetzt noch ein paar mal Üben, dann kann ich das auch Gästen anbieten, die ersten Freiwilligen stehen schon auf der Warteliste. Und was war jetzt beim Reis das Geheimnis? Ich glaube, die richtige Sorte. Und die richtige Technik. Die besonders auch bei der Zubereitung des Tamago, dem japanischen Omelette. Da ist dann wirklich Fingerfertigkeit mit den Kochstäbchen gefragt. Und dann ist da ja auch noch der Kurs "Sushi für Fortgeschrittene" Leider schon ausgebucht... naja, nächstes Semester halt.

  • Reise, Reise!

    Viele Leute wählen ja mit konstanter Begeisterung immer wieder das gleiche Urlaubsziel. Aus welchen Gründen auch immer. Und auch ich war schon dreimal auf La Palma und werde sicher wieder dort hinfahren. Wenn ich mir allerdings die Weltkarte so ansehe...



    Die Welt ist sooooo groß! Es gibt unendlich viele Ecken, die sich noch lohnen. Ich könnte Urlaub bis 2042 planen, ohne irgendwohin zweimal zu müssen. Und deswegen fällt es mir so schwer, auf die Frage: "Hat es Dir gefallen? Kommst Du wieder?" Mit "Ja, aber nein." zu antworten.

  • Auf der Straße des Statistischen Erfolges

    Ich cache zwar gerne und (relativ) viel, aber als Jäger der Statistikpunkte kann man mich eigentlich nicht bezeichnen. Doch dann sehe ich sowas:

    geomap

    Erster Gedanke: komplett irre. Dann rümpfe ich die Nase: Sowas würde ich nie machen! Dann: Irgendwie ja doch neckisch. Und am Ende sehe ich mich vor meinem gesitigen Auge doch die Straße entlangpilgern, denn einmal kann man sowas auch mitgemacht haben, oder?

  • CGA HD

    Nachdem ich der zweitbesten Ehefrau von allen gerade ein HD Display an den heimischen Computer geschraubt hatte, überkam mich doch glatt ein Nostalgieanfall: "Weißt Du noch damals...CGA... Wahnsinn!" Und wenn man sich's genau überlegt, es ist der Wahnsinn. Satte 36 CGA-Monitore müßte man zu einem kippsicheren Array zusammenlöten:

    cgahd

    Ich liebe technischen Fortschritt. :yes:

  • Geocaching leichtgemacht

    Als ich kürzlich die Gelegenheit hatte, eine nette kleine Insel leerzucachen sind mir zwei schöne Regeln des Geocaching eingefallen. Und dank Jetlag habe ich jetzt auch die Zeit, sie niederzuschreiben:

    1. GC1M7E5: Vertraue auf das GPS, gehe nicht einfach zur wahrscheinlichsten Position!
    2. GC12GBW: Vertraue nicht auf das GPS, sondern gehe einfach zur wahrscheinlichsten Position!

    Wenn man diese beiden Regeln geschickt einsetzt, findet man fast jeden Cache! :yes: In ganz seltenen Fällen haben auch schon mal beide Regeln gleichzeitig gegolten, aber nie in New York.

  • Weißt Du noch? Damals!

    Mift™. Kollege sagt, mit Hinblick auf den Login in iPhone und Wetterapplikation: "Wer zuerst drin ist..." und ich erinnere mich spontan an ein, zwei Orgien aus den späten Achzigern. Man müßte nochmal Zwanzig sein. Oder zumindest die Bilder wieder aus dem Kopf kriegen. O tempora o mores!

  • iPhone ohne Internet

    Wie kürzlich schon getwittert habe, bin ich seit dem iPhone ein ziemlicher Mobile-Internet-Junkie. Um diese Theorie zu stützen, hier also die Applications in Abhängigkeit zum Internet:

    iphone_inet

    Da fallen mal locker die Hälfte (ich hatte noch vergessen Sparkassen- und Apothekenfinder auszublenden) aller Programme aus. Nach Nutzung gewichtet wahrscheinlich 75% und gefühlt sind es 90%. 8| Okay, einige Applikationen, wie zum Beispiel Geocaching, versuchen sich über die Zeit des Disconnects zu retten, in dem sie auf Wunsch zum Beispiel Photos und Kartenkacheln lokal zwischenzuspeichern. Länge über alles mach ein iPhone ohne Internet jedenfalls keinen sonderlichen Spaß. Wenn ich hätte nur telefonieren wollen, hätt's auch mein altes Nokia 7110 aus Zeit der Jahrtausendwende getan.

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